Sonntag, 20. April 2014

Darmspiegelungen retten Menschenleben

Darmspiegelungen senken das Krebsrisiko !
Bei jeder hundertsten Vorsorge-Koloskopie wird ein Krebs gefunden. Oft kann er geheilt werden.

20.4.2014  Gelsenkirchen    Seit dem Oktober 2002 ist die Darmspiegelung (Koloskopie) Bestandteil des Krebsfrüherkennungsprogramms der der gesetzlichen Krankenversicherung. In der Hauptzielgruppe, bei den 55 - bis 74- jährigen, nehmen das Angebot seit einigen Jahren etwa 18 % bei den Männern und 20 % bei den Frauen in Anspruch.Doch trotz aller intensiver und medienwirksamer Informationen stagnieren diese Zahlen seit Jahren. Bei den Patienten mit Migrationshintergrund sind die Zahlen noch schlechter, ganz offensichtlich werden diese Patienten von den laufenden Aufklärungskampagnen nur schlecht bzw. gar nicht erreicht.
Dabei sprechen die Ergebnisse der Darmkrebs-Früherkennung für sich. Durch die Vorsorgeuntersuchungen lassen sich nämlich die gutartigen Vorstufen der Darmkrebserkrankung, die Polypen im Darm, erkennen und beseitigen, so dass die weitere Entstehung von Darmkrebs durchaus vermieden werden kann. Die Befunde dieser Vorsorge-Koloskopien zeigen, dass bei ungefähr 30 % der Männer und 20 % der Frauen Polypen mit Nachweis eines sogenannten Adenoms (gutartige Wucherung) gefunden werden. Durch die Entfernung dieser gutartigen Vorstufen kann das Krebsrisiko deutlich gesenkt werden. 
Auf der Datenbasis von 4,2 Millionen Personen, die zwischen 2003 und 2010 eine solche Vorsorge-Koloskopie bekamen, wird erwartet, dass etliche Tausend Darmkrebs - Fälle verhütet werden. Bei ungefähr einem Prozent der untersuchten Patienten fand sich im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung als Zufallsfund ein Karzinom. (Krebs) Diese zufällig entdeckten Karzinome sind dabei häufig noch auf den Darm begrenzt und haben damit eine deutlich bessere Heilungschance durch die alleinige Operation als die Tumoren, die erst zu einem späteren Zeitpunkt  erkannt werden, wenn sie Beschwerden machen. In diesen frühen Stadien der Erkrankung lässt sich der Darmkrebs durch eine Operation bei der Mehrzahl der Betroffenen entfernen und heilen.
Die stagnierenden Zahlen der Teilnahme an den Vorsorgeuntersuchungen haben indes dazu geführt, dass im April 2013 die Gesetzesgrundlage für ein sogenanntes Einladungsverfahren für die Darmkrebsvorsorge mit dem Krebsfrüherkennungs - und -registergesetz geschaffen wurde. Damit soll jeder Bürger, der zur Teilnahme an der Vorsorgeuntersuchung berechtigt ist, persönlich schriftlich dazu eingeladen werden und alle wichtigen Informationen zum Stellenwert der Vorsorgemassnahme bekommen. 
Mit diesem weiterhin auf Freiwilligkeit basierenden Verfahren soll erreicht werden, dass mehr Menschen die Vorsorgeuntersuchung als kostenfreie Vorsorge annehmen. 
Langfristig soll damit auch die Fünfjahrestodesfallrate, die heute immer noch bei ca. 40 % liegt, gesenkt werden. Konkret bedeutet diese Todesfallrate, dass an Darmkrebs erkrankte Patienten heute noch  mit einer Quote von ca. 40 % innerhalb der ersten 5 Jahre nach der Operation versterben, obwohl eine Operation erfolgt ist. Krebs kann auch wiederkommen, Krebs kann Metastasen bilden, Krebs kann angrenzende Körperteile befallen.
Es ist daher unheimlich wichtig den Krebs so früh wie möglich zu erkennen und zu entfernen. 

Ihr Peter Müller
www.Darmkrebs-Liga.de

Donnerstag, 17. April 2014

Jahreskalender

Jahreskalender

Jahreskalender zur Patienteninformation

Patienten suchen regelmäßig den Hausarzt, teilweise auch einen Facharzt auf. In den jeweiligen Wartezimmern wird "gewartet".

Wartezimmer sind auch Informationszimmer ! Teilweise existiert sogar ein Patienten TV. Die Wartezeit kann immer dazu genutzt werden die im Wartezimmer angebotenen Zeitschriften zu lesen. Teilweise liegen auch Flyer verschiedener Gesundheitsorganisationen aus.

Wir planen deshalb einen Darmkrebs-Jahreskalender.

Fast in jeder Familie existieren Familienangehörige mit einer Krebserkrankung, teilweise sind auch Todesfälle bekannt. Vielen Patienten mit Migrationshintergrund  ist auch nicht bekannt, dass es auch erblichen Darmkrebs gibt und daß es sich bei 3500 der 70 000 jährlichen Neuerkrankungen an Darmkrebs um erblichen Darmkrebs handelt.

Um die Patienten in mehreren Sprachen über die Notwendigkeit der Teilnahme an den vom deutschen Gesundheitssystem angebotenen kostenlosen Vorsorgeuntersuchungen zu informieren haben wir uns deshalb zur Herausgabe eines mehrsprachigen Jahreskalenders entschieden.

Der von uns geplante Jahreskalender enthält die wichtigsten Informationen zum Darmkrebs, es wird auch auf unsere regionalen  monatlichen Veranstaltungen, Fachvorträge etc. hingewiesen.

Der Kalender wird mehrsprachig bedruckt, durch die jeweiligen Nationenflaggen wird dem Patienten deutlich gemacht, dass er hier Informationen in seiner Muttersprache angeboten bekommt.

Der Kalender enthält auch weitere Angaben zu den örtlichen Darmkrebs-Zentren sowie zu am Ort tätigen Fachärzten (Gastro-Enterologen), so daß ein betroffener Patient auch eine Behandlung einleiten kann. Die geplante Auflage je Stadt ist 1000 Stück.

Nützliche Adressen

Nützliche Adressen 


Allgemein

Deutsche Krebsgesellschaft e.V.
Kuno-Fischer-Straße 8, 14057 Berlin
Tel: 030. 32 20 32 90 / Fax: 030. 32 29 32 96 6
Mail: presse@krebsgesellschaft.de
www.krebsgesellschaft.de
(Psychosoziale Beratungsstellen in ganz Deutschland)
Zertifizierte Darmzentren in Deutschland:
www.krebsgesellschaft.de/wub_zertifizierte_darmzentren
addz – Arbeitsgemeinschaft Deutscher Darmkrebszentren
Prof. Dr. med. Stefan Benz - c/o Kliniken Nagold
Röntgenstr. 20, 72202 Nagold
addz-Sekretariat
Alexandra Gayer
Tel: 07452. 96 79319 / Fax: 07452. 96 79399
www.ag-darmzentren.com
Deutsche Krebshilfe e.V.
Buschstr. 32, 53113 Bonn
Tel: 0228. 72 990 -0 / Fax: 0228. 72 990 -11
Mail: deutsche@krebshilfe.de
www.krebshilfe.de
Beratungstelefon: 0228. 72 990 -95 (Mo-Fr von 8-17 Uhr)
Felix Burda Stiftung
Rosenkavalierplatz 10, 81925 München
Tel: 089. 92 50 - 25 01 / Fax: 089. 92 50 - 27 13
Mail: kontakt@felix-burda-stiftung.de
www.felix-burda-stiftung.de
und Internetseite zum Thema Darmkrebs www.darmkrebs.de
LebensBlicke – Stiftung Früherkennung Darmkrebs
Geschäftsstelle - Schuckertstraße 37, 67063 Ludwigshafen
Telefon: 0621. 503 2838 / Fax: 0621. 503 2839
www.lebensblicke.de
Krebsinformationsdienst
Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 280, 69120 Heidelberg
Telefon: 0800. 420 30 40 - (täglich von 8-20 Uhr, kostenlos aus dem dt. Festnetz)
Mail: krebsinformationsdienst@dkfz.de
www.krebsinformationsdienst.de
Tumorzentrum Ludwig Heilmeyer
Comprehensive Cancer Center Freiburg CCCF, Universitätsklinikum Freiburg
Robert-Koch-Klinik Hugstetter Straße 55, 79106 Freiburg
Tel: 0761. 270 - 71 51 / Fax: 0761. 270 - 33 98
Mail: kontakt@tumorzentrum-freiburg.de
www.tumorzentrum-freiburg.de

Krebshotline: 0761. 2 70 60 60 (Mo-Fr von 9-16 Uhr)
Mail: krebshotline@uniklinik-freiburg.de
www.tumorzentrum-freiburg.de/krebs-webweiser
Unabhängige Patientenberatung Deutschland
www.upd-online.de
Bundesweit 22 regionale Beratungsstellen sowie überregionale Beratungsangebote
Tel: 0800. 0 11 77 22 (Kostenfreies Beratungstelefon, Mo-Fr von 10-18 Uhr)
www.unabhaengige-patientenberatung.de/upd-online-anfrage.html
Deutsche Fatigue Gesellschaft (DFaG) e.V.
Maria-Hilf-Straße 15, 50677 Köln
Tel: 0221. 931 15 96
Mail: info@deutsche-fatigue-gesellschaft.de
www.deutsche-fatigue-gesellschaft.de

Finanzielle Hilfen

Härtefonds der Deutschen Krebshilfe e.V.
Buschstraße 32, 53113 Bonn
Mail: deutsche@krebshilfe.de
www.krebshilfe.de/haertefonds.html

Hospiz

Deutscher Hospiz- und PalliativVerband e.V.
Aachener Straße 5, 10713 Berlin
Tel: 030. 83 22 - 3893 / Fax: 030. 83 22 - 3950
Ansprechpartner: Benno Bolze (Geschäftsführer)
Mail: dhpv@hospiz.net
www.hospiz.net
Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung
Europaplatz 7, 44269 Dortmund
Tel: 0231. 738 07 - 30 / Fax: 0231. 738 07 - 31
Mail: kontakt@hospize.de
www.hospize.de
Service-Angebote: Patientenschutztelefon, Schiedsstelle Patientenverfügung

Komplementärmedizin

AG Biologische Krebstherapie 
Deutsche Krebshilfe (DKH) - Medizinische Klinik 5
Allg. Innere Medizin - Onkologie - Hämatologie - Stammzelltransplantation - Palliativmedizin Klinikum Nürnberg
Prof.-Ernst-Nathan-Str. 1, 90491 Nürnberg
Tel: 0911. 398 -3056 / Fax: 0911. 398 -2724
Mail: agbkt@klinikum-nuernberg.de
www.agbkt.de
Abteilung Palliativmedizin, supportive und komplementäre Onkologie
Universitäres Centrum für Tumorerkrankungen (UCT)
Klinikum der J.W. Goethe-Universität Frankfurt am Main - Haus 15A, Strahlentherapie
Theodor-Stern-Kai 7, 60590 Frankfurt am Main
Ansprechpartner: Dr. med. Jutta Hübner
Tel: 069. 63 01 58 14 / Fax: 069. 63 01 50 91
www.kgu.de
Arbeitsgemeinschaft Prävention und integrative Onkologie 
Deutsche Krebsgesellschaft (DKG)
Abteilung Palliativmedizin, supportive und komplementäre Onkologie
Universitäres Centrum für Tumorerkrankungen (UCT)
Klinikum der J. W. Goethe-Universität Frankfurt, Haus 15A, Strahlentherapie
Theodor-Stern-Kai 7, 60590 Frankfurt am Main
Ansprechpartner: Dr. med. Jutta Hübner
Tel: 069. 63 01 58 14 / Fax: 069. 63 01 50 91
www.prio-dkg.de/
Institut zur wissenschaftlichen Evaluation naturheilkundlicher Verfahren 
Medizinische Fakultät - Universität zu Köln
Joseph-Stelzmann-Straße 9, Gebäude 35a, 50931 Köln-Lindenthal
Ansprechpartner: Stefan Wilk (Sekretariat)
Tel: 0221. 478 -6414 / Fax: 0221. 478 -7017
Mail: naturheilverfahren@uk-koeln / stefan.wilk@uk-koeln.de
www.uk-koeln.de/institute/iwenv
Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V.
Voßstraße 3, 69115 Heidelberg
Tel: 06221. 13 80 20 (Beratungstelefon) / Fax 06221. 13 80 220
Mail: information@biokrebs.de
www.biokrebs.de

Palliativmedizin

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e.V.
Aachener Straße 5, 10713 Berlin
Tel: 030. 8182 - 6885 / Fax: 030. 8182 - 6776
Ansprechpartner: Prof. Dr. med. Christof Müller-Busch (Geschäftsführer)
Mail: dgp@dgpalliativmedizin.de
www.dgpalliativmedizin.de
Telefon-Hotline: 01805. 22 14 01

Psychoonkologie

Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Psychosoziale Onkologie e.V. (dapo)
Kardinal-von-Galen-Ring 10, 48149 Münster
Tel: 0700. 20 00 66 66 / Fax: 0251. 83 56 88 9
Ansprechpartnerin: PD Dr. phil. Andrea Schumacher (Vorsitzende)
Mail: dapo-ev@t-online.de
www.dapo-ev.de
Beratungstelefon: 0700 - 20 00 66 66, (Mo.-Fr. 09:00-18:00 Uhr)
INKA-Informationsnetz für Krebspatienten und Angehörige e.V.
Reuchlinstraße 10-11, 10553 Berlin
Tel: 030. 325 136 30 / Fax: 030. 440 240 99
Mail: redaktion@inkanet.de
www.inkanet.de
Sprechzeiten am Patiententelefon Montag bis Donnerstag 10.00 bis 14.00 Uhr

Rehabilitation

Arbeitsgemeinschaft für Krebsbekämpfung NW
Postfach 10 01 04, 44701 Bochum
Servicetel.: 0234. 89 02 -0 / Zentralfax: 0234. 89 02 -555
Mail: mail@argekrebsnw.de
www.argekrebsnw.de

Schmerzen

Deutsche Schmerzhilfe e.V.
Sietwende 20, 21720 Grünendeich
Tel: 04142. 810 434 / Fax: 04142. 810 435
Ansprechpartner: Rüdiger Fabian (Vorstand)
Mail: geschaeftsstelle@schmerzhilfe.org
www.schmerzhilfe.de
FORUM SCHMERZ im Deutschen Grünen Kreuz e.V.
Schuhmarkt 4, 35037 Marburg
Tel: 06421. 29 30 / Fax: 06421. 293 724
Mail: schmerz@kilian.de
www.forum-schmerz.de

Selbsthilfe

Deutsche ILCO e.V. - Bundesverband
Bundesweite Selbsthilfeorganisation für Stomaträger und
für Menschen mit Darmkrebs (auch ohne Stoma)
Thomas-Mann-Straße 40, 53111 Bonn
Tel: 0228. 338 894 - 50 / Fax: 0228. 338 894 - 75
Ansprechpartnerinen: Maria Hass, Hilde Lill
Mail: info@ilco.de
www.ilco.de
Angebote: Informationen, Erfahrungsaustausch, Vermittlung regionaler
Ansprechpartner (rund 300 ILCO-Gruppen), gesundheits- und sozialpolitische
Interessenvertretung
Die Kängurufreunde.de
sind ein Selbsthilfe-Forum und Treffpunkt für Menschen, die mit einem
künstlichen Darmausgang (Stoma), einer künstlichen Harnableitung (Urostoma),
einer Tracheotomie (Tracheostoma) und mit erblichem-/ nicht erblichen
Darmkrebs sowie chronische endzündlichen Darmerkrankungen leben.
Ansprechpartner: Carsten Gebhardt
Saarstrstraße 28, 38116 Braunschweig
Tel: 01769. 4820 3130
Mail: webmaster@kaengurufreunde.de
www.kaengurufreunde.de
Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung
und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS)
Wilmersdorfer Straße 39, 10627 Berlin
Tel: 030. 3101 8960 / Fax: 030. 3101 8970
Mail: selbsthilfe@nakos.de
www.nakos.de (Verzeichnis von Selbsthilfegruppen in ganz Deutschland)
Selbsthilfe Gruppe Darmkrebs – Österreich
www.derdickdarm.org

Soziale Fragen

Deutsche Rentenversicherung
Ruhrstraße 2, 10709 Berlin
Servicetelefon: 0800. 10 00 48 70
Mail: meinefrage@drv-bund.de
www.deutsche-rentenversicherung.de
(Informationen zu Rente und Rehabilitation)

Sport und Ernährung

Deutscher Behindertensportverband e.V.
Friedrich-Alfred-Str. 10, 47055 Duisburg
Tel: 0203. 7174 –170 / Fax: 0203. 7174 –178
Mail: dbs@dbs-npc.de
www.dbs-npc.de
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.
Godesberger Allee 18, 53175 Bonn
Mail: info@dge.de
www.dge.de (u. a. Liste mit Ernährungsberatern in ganz Deutschland)

Stoma

Deutsche Kontinenz Gesellschaft e.V.
Friedrich-Ebert-Str. 124, 34119 Kassel
Tel: 0561. 780 604 / Fax: 0561. 776 770
Mail: info@kontinenz-gesellschaft.de
www.kontinenz-gesellschaft.de
(Verzeichnis zertifizierter ärztlicher Beratungsstellen sowie Kontinenz-
und Beckenbodenzentren und kostenloses Informationsmaterial bestellbar)
FgSKW, Fachgesellschaft Stoma, Kontinenz und Wunde e.V.
Nikolaus-Groß-Weg 6, Postfach 1351 , 59371 Selm
Tel: 02592. 973 141 / Fax: 02592. 973 142
Ansprechpartner: Werner Droste
Mail: info@fgskw.org
www.fgskw.org
ECET Deutschland e.V. (Europ. Stomatherapeutenvereinigung Deutschland)
Friedenspromendade 33a, 81827 München
Tel: 089. 7248 8875 / Fax: 089. 7248 8876
Ansprechpartnerin: Gabriele Gruber (Vorsitzende)
Mail: kontakt@ecet.de
www.ecet.de
Stoma-Welt.de – Das Informationsportal für Stomaträger
Alles über das Leben mit einem künstlichen Darmausgang (Colostoma, Ileostoma)
oder einer künstlichen Harnableitung (Urostoma). Erfahrungen, Wissen,
Hilfestellungen zum Alltag und vieles mehr. Für Stomaträger, Angehörige
und Interessierte.
www.stoma-welt.de

Verdacht auf familiären Darmkrebs

Verbundprojekt der Deutschen Krebshilfe „Familiärer Darmkrebs“
www.hnpcc.de
Übersicht der wichtigsten klinischen Zentren und Ansprechpartner in Deutschland:
www.hnpcc.de/ansprechpartner
Familienhilfe Darmkrebs e.V.
Gingterkamp 81, 41069 Mönchengladbach
Tel: 02161. 591 112 - Ansprechpartnerin: Heidi Lutter
Mail: darmkrebshilfe@web.de
www.familienhilfe-darmkrebs.de
Deutsche Gesellschaft für Humangenetik e.V.
Inselkammerstraße 5, 82008 München-Unterhaching
Mail: organisation@gfhev.de
Hier finden Sie eine Suchfunktion für humangenetische Beratungsstellen
in Ihrer Nähe:
www.gfhev.de/de/beratungsstellen/

Weitere Informationsstellen

netdoktor.de
Informationen zum Thema Darmkrebs
www.netdoktor.de/Krankheiten/Darmkrebs
Onmeda.de
Informationen rund um das Thema Darmkrebs - Onmeda: Gesundheit & Medizin
www.onmeda.de/krankheiten/darmkrebs.html
Verbund unabhängige Patientenberatung - VuP
Verzeichnis von Patientenberatungsstellen in Deutschland
www.v-up.de

Mittwoch, 16. April 2014

Presseschau: Für Sie gelesen...

Vielen macht der Gedanke an eine Darmspiegelung mit einem Endoskop Angst. Eine Alternative ist die so genannte Kolonkapsel: eine Minikamera zum Runterschlucken. Sie durchläuft den Magen-Darm-Trakt auf natürliche Weise und sendet auf ihrem Weg hunderttausende Fotos an einen Recorder. Die Bilder wertet der Arzt im Anschluss aus und sucht nach Vorstufen von Darmkrebs. Ein Selbstversuch.

Zum Volltext 

Zur Herstellerseite mit weiteren Informationen

Montag, 14. April 2014

Warum heißt die Krankheit Krebs ?

Die deutsche Bezeichnung der Tumoren mit „Krebs“ stammt aus dem Altgriechischen, wo durch karkínos (καρκίνος) ebenfalls sowohl das Tier als auch die Krankheit benannt wurde. Als Bezeichnung für Geschwüre taucht der Name zuerst im Corpus Hippocraticum auf. Im 2. Jahrhundert n. Chr. erläutert Galenos die Herkunft des Namens:
„… und an der Brust sahen wir häufig Tumoren, die der Gestalt eines Krebses sehr ähnlich waren. So wie die Beine des Tieres an beiden Seiten des Körpers liegen, so verlassen die Venen den Tumor, der seiner Form nach dem Krebskörper gleicht.“
Galenos von Pergamon
Aristoteles bezeichnete als Krebs oberflächlich feststellbare, in benachbarte Organe infiltrierende und einwachsende Geschwülste (etwa fortgeschrittener Hautkrebs oder Brustkrebs).
Im Mittelalter galt der Brustbereich dem Tierkreiszeichen Krebs zugehörig

Quelle: Wikipedia

Freitag, 11. April 2014

Sportler helfen: Jakub Blaszczykowski hilft

Fußball - BVB-Star hilft krebskrankem Kind

BVB-Star Jakub Blaszczykowski hat in seiner Heimat Polen für eine rührende Geste gesorgt. Der Nationalspieler hat der Familie eines schwerkranken Jungen rund 60.000 gespendet. Der 11-Jährige Dominik Młynkowiak ist an einem Gehirntumor erkrankt und muss sich im deutschen Greifswald einer speziellen Behandlung unterziehen. Ohne die Spende hätte sich die Familie die Therapie nicht leisten können. 

Mehr

Dienstag, 1. April 2014

Jahreskalender

Jahreskalender zur Patienteninformation

Patienten suchen regelmäßig den Hausarzt, teilweise auch einen Facharzt auf. In den jeweiligen Wartezimmern wird "gewartet".

Wartezimmer sind auch Informationszimmer ! Teilweise existiert sogar ein Patienten TV. Die Wartezeit kann immer dazu genutzt werden die im Wartezimmer angebotenen Zeitschriften zu lesen. Teilweise liegen auch Flyer verschiedener Gesundheitsorganisationen aus.

Wir planen deshalb einen Darmkrebs-Jahreskalender.

Fast in jeder Familie existieren Familienangehörige mit einer Krebserkrankung, teilweise sind auch Todesfälle bekannt. Vielen Patienten mit Migrationshintergrund  ist auch nicht bekannt, dass es auch erblichen Darmkrebs gibt und daß es sich bei 3500 der 70 000 jährlichen Neuerkrankungen an Darmkrebs um erblichen Darmkrebs handelt.

Um die Patienten in mehreren Sprachen über die Notwendigkeit der Teilnahme an den vom deutschen Gesundheitssystem angebotenen kostenlosen Vorsorgeuntersuchungen zu informieren haben wir uns deshalb zur Herausgabe eines mehrsprachigen Jahreskalenders entschieden.

Der von uns geplante Jahreskalender enthält die wichtigsten Informationen zum Darmkrebs, es wird auch auf unsere regionalen  monatlichen Veranstaltungen, Fachvorträge etc. hingewiesen.

Der Kalender wird mehrsprachig bedruckt, durch die jeweiligen Nationenflaggen wird dem Patienten deutlich gemacht, dass er hier Informationen in seiner Muttersprache angeboten bekommt.

Der Kalender enthält auch weitere Angaben zu den örtlichen Darmkrebs-Zentren sowie zu am Ort tätigen Fachärzten (Gastro-Enterologen), so daß ein betroffener Patient auch eine Behandlung einleiten kann. Die geplante Auflage je Stadt ist 1000 Stück.

Freitag, 28. März 2014

Im Darm fängt alles an

Die junge Wissenschaftlerin Giulia Enders erklärt spannend und unterhaltsam, was wir mit dem Darm für ein hochkomplexes und wunderbares, nur leider extrem vernachlässigtes Organ haben. Der Darm ist der Schlüssel zu Körper und Geist. Er ist ein fabelhaftes Wesen voller Sensibilität, Verantwortung und Leistungsbereitschaft – und er ist der wichtigste Berater unseres Gehirns!



http://darm-mit-charme.de/

Freitag, 13.06.2014
Lesung und Gespräch
Giulia Enders in Dortmund

Mayersche Buchhandlung 
Westenhellweg 37-41
44137 Dortmund

Beginn: 20.15 Uhr



Donnerstag, 27. März 2014

Was hilft Krebspatienten ?

Neben der klassischen Tumorbehandlung  steht Krebspatienten ein schier unüberschaubar grosses Heilmittelangebot  zur Verfügung.
Doch helfen Vitamine, Mistel, Selen und Heilkräuter wirklich ?
Darüber berichtet Jutta Hübner  von der Deutschen Krebsgesellschaft am Mittwoch, dem 2.4.14  um 17 Uhr im Vortragssaal der Ärztekammer Niedersachsen, Berliner Allee 20. Anmeldungen  unter 0511 - 3885262

Dienstag, 18. März 2014

Liebe Interessierte,
liebe Patienten,

wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Gruppe.

Seit 2013 gibt es die Multikulturelle Selbsthilfegruppe Darmkrebs, heute als in Gründung befindlicher gemeinnütziger Verein.
Gegründet wurde die Gruppe wegen des persönlichen Bedürfnisses, Unterstützung zu finden bei dieser immer noch weit unterschätzten Problematik einer Veranlagung zu Krebserkrankungen.
Viele von uns haben die Erfahrung gemacht, dass wir auf Ärzte treffen, die sich mit unserem Problem nicht auskennen und auch die unterschiedlichen Facetten der Erkrankung nicht überschauen. Ziel unseres Vereins ist es, Betroffene zu unterstützen und zu beraten, ebenso wie Kontakte herzustellen zu kompetenten Ansprechpartnern. Es hat sich viel gebessert, aber es gibt auch noch sehr viel zu tun.
Besuchen Sie unsere Gruppentreffen oder helfen Sie mit, indem Sie weitere Gruppen gründen.
Gruppen sollen überall dort gegründet werden, wo ein Darmkrebszentrum am Ort ist.
Zur Vorbereitung dieser Gruppengründungen suchen wir im Moment landesweit entsprechende Fachärzte als Referenten.


Eine Gruppengründung ist kurzfristig vorgesehen in Essen, dort insbesondere für arabischstämmige Interessenten / Patienten.

Für die Vortragsveranstaltungen in Essen suchen wir im Moment einen muttersprachlichen Facharzt, der in arabischer Sprache die Interessenten informiert.

Ihr Nureddin El-Zein 


Dienstag, 4. März 2014

Migranten in Deutschland

Presseschau - Für Sie gelesen:
Berlin - Deutschland ist mit rund 82 Millionen Einwohnern das bevölkerungsreichste Land der Europäischen Union. Deutschland stellt auch die stabilste und leistungsstärkste Volkswirtschaft Europas dar und ist die viertgrößte weltweit.


Heute leben rund 16 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland, etwa jeder Fünfte in Deutschland kommt aus einer Zuwandererfamilie. Nach der Definition des Statistischen Bundesamtes zählen dazu alle Personen, die nach Deutschland zugewandert sind, sowie in Deutschland Geborene mit mindestens einem zugewanderten Elternteil. Mehr als die Hälfte (8,6 Mio.) der Migrantinnen und Migranten hat die deutsche Staatsbürgerschaft. Während die Bevölkerungszahl insgesamt sinkt, steigt der Anteil der Migranten. Jedes dritte Kind unter 5 Jahren hat ausländische Wurzeln. Unter Berücksichtigung von Herkunftsländern und -regionen bilden Menschen mit türkischem Migrationshintergrund mit 15,8% die größte Gruppe. Das zweithäufigste Herkunftsland ist Polen (8,3%), gefolgt von der Russischen Föderation (6,7%), Italien (4,7%) und Kasachstan (4,6%). 

Quelle / Volltext:  Bundesliga.de


Pressemeldungen dazu:


Krebs bei Migranten: So gelingt die multikulturelle Psychoonkologie


Migranten haben bei Krebs besondere Bedürfnisse: Prof. Dr. Yesim Erim erläutert auf dem Deutschen Krebskongress, worauf Ärzte achten sollten. 
Link zum Volltext und zum Video: http://www.medscapemedizin.de/artikel/4901965


Wie gesund sind Migranten ? 

Zugangsbarrieren zur gesundheitlichen Versorgung

Menschen mit Migrationshintergrund erlangen zunehmend Bedeutung als Nutzer der Gesundheitsdienste in Deutschland. Gerade im Bereich der Versorgungsforschung fehlen Daten, die nach Migrationshintergrund aufgeschlüsselt sind. Eine verbesserte Datenlage könnte zukünftig dazu beitragen, Menschen aus dieser Zielgruppe beim Erhalt ihrer Gesundheit zu unterstützen und ihnen im Falle einer Erkrankung gleiche Zugangschancen zur Gesundheitsversorgung wie der Mehrheitsbevölkerung zu sichern. Bislang wird davon ausgegangen, dass besonders sprachliche und kulturelle Besonderheiten Barrieren für die Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen darstellen und sich auch auf die Kommunikation und Interaktion während des Behandlungsprozesses auswirken können. Sprachliche Barrieren können entstehen, wenn das Gesagte nicht verstanden wird, oft wird dann Abhilfe durch Laiendolmetscher (z. B. Familienangehörige) geschaffen. Dies ist allerdings nicht immer erfolgreich, da medizinisches Fachwissen fehlt oder aufgrund von Schamgefühlen oder Rücksichtnahme auf den Patienten nicht richtig übersetzt wird.

Zum Volltext


Epidemiologische Perspektiven der Migrationsforschung am Beispiel von Krebspatienten

Krebs- und andere chronische Erkrankungen sind bisher noch nicht als Hauptgesundheitsproblem von
Migrantinnen und Migranten in Deutschland identifiziert. Insbesondere aufgrund des
demographischen Wandels ist aber mit einem erheblichen Anstieg der Krebshäufigkeit bei
Migrantengruppen zu rechnen. Zudem stellt sich die Frage, ob besondere Lebens - , Umwelt- und
Versorgungsbedingungen das Krebsgeschehen bei Migranten beeinflussen.

Zum Volltext 

Krebs bei Türken in Deutschland nimmt zu


Der Bedarf an Information und Aufklärung ist groß

Bielefeld (ct) - Türken in Deutschland verstarben bislang seltener an Krebs als deutsche Mitbürger der gleichen Altersgruppe. Ausnahme: Leukämien und Lymphome. Das ist das überraschende Ergebnis einer Untersuchung von Wissenschaftlern in Heidelberg und Bielefeld, die die Deutsche Krebshilfe unterstützt hat. Der Trend geht nun jedoch dahin, dass in Deutschland lebende Türken zunehmend an Krebs versterben und insbesondere auch solche Tumoren entwickeln, die bei Deutschen rückläufig sind. Krebs ist also auch bei türkischen Migranten eine wichtige Todesursache. Die Wissenschaftler fordern daher gezielte Aufklärungsmaßnahmen für diese Gruppe. Die Ergebnisse ihrer Studie wurden kürzlich im "European Journal of Cancer" veröffentlicht.






Samstag, 1. März 2014

Darmkrebsmonat März 2014


Bereits zum 13. Mal steht der März in ganz Deutschland im Zeichen der Darmkrebsvorsorge.



Unter dem Motto "...aus Liebe zur Vorsorge!", ausgerufen von der Felix Burda Stiftung und der Stiftung LebensBlicke, engagieren sich in diesem Monat Gesundheitsorganisationen,
Unternehmen, Städte, Kliniken und Privatpersonen für die Darmkrebsvorsorge.  Mehr 

Dienstag, 25. Februar 2014

Mutige Maenner gesucht



Po auf gegen Darmkrebs ! 

                                        Koloskop rein.
                                                                                                                                                                                                        Darmkrebs erkennen und heilen ! 





Zugegeben, Migranten sind zwar über die möglichen Vorsorgeuntersuchungen in Deutschland weniger informiert, aber sind sie deshalb auch weniger mutig ?


Wir meinen NEIN ! 

Daher organisieren wir diese Aktion nun auch bei den Migranten.

Was kann ich tun - als mutiger Mann ?

Was für das Auto selbstverständlich ist: Der Zweijahres - TÜV ! Diese Autoinspektion sollte daher auch beim Menschen selbstverständlich sein, spätestens ab dem 55.ten Lebensjahr ! 

Ein Mann, ein Wort: Vorsorge.

Ganz klar. Wenn Sie 55 Jahre oder älter sind, ist der wichtigste Schritt, zur Darminspektion zu gehen. Und der ist ganz einfach: Sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt. Der Rest passiert von alleine. Es lohnt sich (und kostet nichts):
  1. Nach einer unauffälligen Darminspektion können Sie sich 10 Jahre sehr sicher sein. Ein wirklich gutes Gefühl.
  2. Jeder, der eine Darminspektion durchführt, hat die Möglichkeit, an einer Verlosung teilzunehmen. Wir verlosen viele wertvolle Preise, die von den Unterstützern der Aktion zur Verfügung gestellt werden.*
  3. Sie können ein Vorbild für andere sein: Veröffentlichen Sie Ihre Story auf dieser Website. Ermutigen Sie Freunde und Bekannte, das gleiche zu tun wie sie.
  4. Für alle ab 55 übernimmt die Krankenkasse die Kosten.
Das Wichtigste in Kürze finden Sie in unserem Flyer. 
*Alle Preise sind gestiftet und nicht aus Mitgliedsbeiträgen finanziert.

Sagen Sie es der Welt

Veröffentlichen Sie Ihre Erfahrungen auf dieser Website. Ihre Story kann andere inspirieren, selbst mitzumachen. Lesen Sie hier zukünftig die Erfahrungsberichte anderer mutiger Männer.

Wie kann ich dabei sein?

Das Wichtigste: Gehen Sie zum Hausarzt. Dieser überweist Sie zum Facharzt. Dies ist ein Gastroenterologe oder ein Chirurg. Eine Liste mit allen Hausärzten in NRW und Umgebung finden Sie zukünftig hier.
Ein Gewinn für ihre Gesundheit

Sagen Sie es der Welt

Veröffentlichen Sie Ihre Erfahrungen auf dieser Website. Ihre Story kann andere inspirieren, selbst mitzumachen. Lesen Sie hier die Erfahrungsberichte anderer mutiger Männer.

Freitag, 21. Februar 2014

Presseschau: Für Sie gelesen...

Vorsorge-Koloskopie

DGVS besorgt über rückläufige Teilnehmerquoten

Die Bereitschaft zur Durchführung des Krebsfrüherkennungsprogramms sinkt, berichtet die DGVS. Sie setzt große Hoffnungen auf das neue Einladungsverfahren zur Darmkrebsvorsorge.
BERLIN. Leider nutzen Versicherte über 55 Jahre die Vorsorge-Koloskopie immer seltener, obwohl die Kosten von den Krankenkassen übernommen werden, bedauert die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS).


Die DGVS wirbt daher ausdrücklich dafür, die Aufklärungsaktivitäten zu verstärken und das Vorsorgeprogramm auszuweiten. Bei fast sieben Prozent der Versicherten, die zur Vorsorge-Koloskopie gehen, fänden Gastroenterologen Adenome, erinnert die DGVS in einer Mitteilung.
"Die Koloskopie ist die einzige Früherkennungsmaßnahme, die einen bösartigen Tumor nicht nur frühzeitig zu entdecken, sondern auch zu verhindern vermag", so DGVS-Sprecher Professor Christian Trautwein von der Uniklinik RWTH Aachen.
Es sei besorgniserregend, dass immer weniger Menschen die Vorsorge-Koloskope wahrnehmen. Daher müsse das Programm effektiver werden, um die Zahl der Darmkrebsfälle nachhaltig zu senken und den bisherigen Erfolg nicht zu gefährden.

DGVS setzt auf das Einladungsverfahren

Der Experte beruft sich auf die Ergebnisse des aktuellen Gutachtens der DGVS "Gastroenterologische Kernleistungen unter gesundheitsökonomischen Aspekten". Die Autoren hätten darin festgestellt, dass die Bereitschaft zur Durchführung des Krebsfrüherkennungsprogramms zurückgeht, berichtet die DGVS.
Nach Aussagen der Gutachter sei es außerdem wichtig, bei genetisch gefährdeten Patienten bereits vor dem gesetzlich empfohlenen Alter von 55 Jahren eine Darmspiegelung durchzuführen. Der Eingriff solle im Abstand von zehn Jahren wiederholt werden.
Darüber hinaus empfehlen die Autoren, das bereits existierende Angebot zu nutzen, das ab einem Alter von 50 Jahren eine Beratung und einen Stuhltest vorsieht.
"Die DGVS setzt große Hoffnungen auf das neue Einladungsverfahren zur Darmkrebsvorsorge, bei dem die Krankenkassen ihre Versicherten in Zukunft aktiv kontaktieren und die Teilnahme am Programm empfehlen werden", wird Trautwein zitiert.
Jährlich erkranken rund 69.000 Menschen in Deutschland an Darmkrebs. Sowohl bei Frauen als auch bei Männern ist das Kolonkarzinom die zweithäufigste Krebsart. Da die Krankheit zunächst kaum Symptome verursacht, wird die Diagnose häufig zu spät gestellt. (eb)

Quelle / Volltext  ärztezeitung

Termin: 9.3.2014 in Siegen

Veranstaltungen

Termin:  Sonntag, 9. März, um 15 Uhr

Ort: 
Wichernstraße 40, 57074 Siegen, Germany

Im Hörsaal des Verwaltungsgebäudes am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen widmen sich Internisten und Ernährungsmediziner einer Krankheit mit zentraler Bedeutung: Am Sonntag, 9. März, um 15 Uhr informieren die Ärzte unter der Leitung von Chefarzt Professor Dr. Joachim Labenz (Medizinische Klinik im Diakonie Klinikum Jung-Stilling) über Tumoren des Darms. Rund 70.000 Menschen erkranken jährlich in Deutschland an Darmkrebs – bezogen auf Siegen wären dies etwa 90 Menschen jedes Jahr. Anlässlich des Darmkrebsmonats März möchte Labenz nicht nur über Behandlungsmethoden aufklären, sondern vor allem zur Vorsorge aufrufen. „Darmkrebs ist eine schleichende Krankheit, die von den Betroffenen selbst meist erst spät erkannt wird“, weiß der Chefarzt. Treten Symptome wie beispielsweise Blut im Stuhlgang, häufige krampfartige Bauchschmerzen oder ungewollter Gewichtsverlust auf, könne die Krankheit bereits fortgeschritten sein. „Je eher Darmkrebs festgestellt wird, umso besser lässt er sich therapieren“, erklärt Labenz. In seinem Vortrag erläutert der Spezialist für Magen-Darm-Erkrankungen deshalb insbesondere die Anzeichen von Darmkrebs, geht auf Vorsorgemaßnahmen ein und beschreibt aktuelle Therapiemethoden. Oberarzt Dr. Adam Zahradnik (Medizinische Klinik) verdeutlicht, was Darmkrebs ist und wie Tumoren des Darms entstehen. In diesem Zusammenhang weist Ernährungsmedizinerin Dr. Gisela Labenz auf eine ausgewogene Kost hin. Sie erklärt, wie Betroffene ihre Erkrankung durch einen gesunden Lebensstil günstig beeinflussen oder Tumoren sogar vorbeugen können. Konkrete Beispiele für ein gesundheitsbewusstes Essen erhalten Besucher bereits während des Vortrags. Eine Anmeldung zu der kostenfreien Informations-Veranstaltung ist nicht erforderlich.

Koloskop

Angst vor der Vorsorgeuntersuchung ?

Wie geht das, womit wird untersucht ?

Das Koloskop...

 Artikel aus der Medical Tribune




Zitat: Wikipedia

Ein Koloskop (auch: Kolonoskop) ist ein Gerät zur Durchführung der Koloskopie, einer kontinuierlichen optischen Darstellung der Schleimhaut von Dickdarm (Colon) und terminalem Ileum.
Das Koloskop ist ein biegsames Endoskop und besteht aus einem flexiblen Schlauch mit einer Optik (Lichtquelle und Kamera), der über den After in den Darm geschoben wird. Der Schlauch weist nur geringe Rückstellkräfte auf und dient der Kraftübertragung zwischen Untersucher und Optikchip. Er beherbergt Lichtleiterkabel zur Ausleuchtung, Bildübertragungskabel und Seilzüge, Kanäle für Spülwasser und Absaugung sowie einen Arbeitskanal für Hilfsgeräte wie Zangen, Spritzennadel, Clips und Schlingen. Mit dem Koloskop kann der Arzt das Innere des Dickdarms betrachten, bei Bedarf Gewebeproben entnehmen (Biopsie) oder kleinere operative Eingriffe, wie die Abtragung von Gewebswucherungen (Tumoren) oder die Entfernung von Darmpolypen (Polypektomie) durchführen.

Quelle: Wikipedia


Dienstag, 18. Februar 2014

News - Vereinsgründung

Um auch am aktuellen Programm der Landesregierung teilnehmen zu können ist kurzfristig die Erweiterung der Gruppe zum eingetragenen Verein geplant. Dieser ist Voraussetzung zur Beantragung der Fördermittel aus dem Programm www.kfi.nrw.de

Unser Projekt, es umfasst die Erstellung mehrsprachigen Informationsmaterials in Printform und die Erstellung einer Patienteninformations - DVD, ist auf 2 Jahre ausgerichtet.

Ärzte und Kliniken, die Interesse an einer Zusammenarbeit in diesem Bereich haben, bitten wir um Kontaktaufnahme.

Ihr Juergen Schmidt


Logo gesucht !

Ausschreibung / Logowettbewerb



Wir suchen unser eigenes Logo !
Das neue Logo sollte das Krankheitsbild Darmkrebs in anschaulicher und verständlicher Form visualisieren. Bedenke bitte, dass diese Krankheit bei rechtzeitiger Vorsorgeuntersuchung gut erkannt und behandelt werden kann und dass auch die nach Europa / Deutschland eingewanderten Migranten betroffen sind.

All das sollte das neue Logo zum Ausdruck bringen.


Ausschreibung

Du wohnst Deutschland und möchtest das Plakat und Logo für das unsere Vereinigung erstellen?

Erstelle ein Logo für die T-Shirts und ein Plakat/Flyer

Details:

* Wir können nur digitale Entwürfe annehmen
* Plakat: Grösse A 3
* Logo: Nach Möglichkeit in Vektorgrafik einreichen (.svg, .ai)
* Plakat DIN A3 / 150 dpi
* Einreichungsschluss Ist der 31. August
* Vorschlag per Mail einreichen an selbsthilfegruppe.darmkrebs@gmx.de

Vorschläge nehmen wir bis zum 31.8.2014 entgegen.


Ein Beispiel:




Weiteres Beispiel:







Viele Logos aus dem Bereich Krebs findet man hier: Mehr 

___________________________________________________________________________________


Samstag, 1. Februar 2014

Weltkarte Darmkrebs

Auf dieser Weltkarte sehen Sie die Ausbreitung des Darmkrebs laut den Daten der WHO auf der Welt. Laut diesen Daten ist Darmkrebs ein Problem der Industrieländer. Besonders hoch sind die Werte in Europa. Besonders in Tschechien und Ungarn erkranken sehr viele Menschen an Darmkrebs. Hier erkranken mehr als 27,5 von 100.000 Menschen daran. In Afrika und Südasien ist diese Erkrankung unbedeutend. Hier sind es 



maximal 10 von 100.000 Menschen.

Für die Suchmaschinen

"Hayatınız için tek bir an!" 


Kanser hastaları, üyeleri için tanı, tedavi, ameliyat, hastalık sonrası bakım, aile yardımı hakkında bilgi için destek grubu

Support group for cancer sufferers,

مجموعة دعم لمرضى السرطان,

Support group for cancer sufferers,

Grupo de apoyo para los enfermos de cáncer,

Группа поддержки для раковых больных,

Multikulturelle Selbsthilfegruppe für Darmkrebs Erkrankte;
Informationen zur Diagnose, Behandlung,Operation,Nachsorge,Familienhilfe für Angehörige

Támogató csoport rákbetegek információkat diagnózis, kezelés, műtét, utógondozás, családsegítés tagok

Podpůrná skupina pro lidi trpící rakovinou, informace o diagnóze, léčbě, chirurgie, následná péče, pomoci rodinám pro členy

руппа поддержки для онкологических больных, информация о диагностике, лечении, хирургии, последующее наблюдение, семейной помощи для членов



Juergen Schmidt 

Gelsenkirchen 









Ablauf / Infofilm "Der Weg eines Patienten"


Ablauf / Infofilm "Der Weg eines Patienten"

Krebs ist heilbar: Diese Botschaft vermittelt der Film über Jürgen Säger. Der Film zeigt auch wie wichtig bei der Behandlung von Tumorpatienten die Zusammenarbeit von Ärzten verschiedener Fachrichtungen ist. Im Darmzentrum am Klinikum Lippe hatten sich Internisten, Krebsspezialisten, Strahlenmediziner und eine Psychologin um Jürgen Säger gekümmert.

video 

Dienstag, 28. Januar 2014

Mehrsprachiges Informationsvideo Darmkrebs

Mehrsprachiges Informationsvideo Darmkrebs 

Anbieter:

Österreichische Gesellschaft für Gastroenterologie und Hepatologie 
c/o MAW Freyung 6
1010 Wien


Ihr Peter Müller